rechtssichere Organisation

Kurzbe­zeichnung
Thema
Abschluss
Dauerje UE 45 min
max. TN
TermineI/2020
TermineII/2020
TermineIII/2020

C1

Organisationsverantwortung des Anlagenbetreibers Fachbereich Elektrotechnik

Allgemeine Daten

Veranstaltungsort
Abschluss
  • Zertifikat
Dauer
8 UE
Maximale Teilnehmeranzahl
4
Termine I/2020
  • auf Anfrage
Termine II/2020
  • auf Anfrage
Termine III/2020

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner / Inhalte

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner

Beschreibung:

In dem Fachseminar wird aufgezeigt, welche Verantwortung und Verpflichtungen Unternehmer und Führungskräfte als Betreiber elektrotechnischer Anlagen wahrzunehmen haben. Begleitende Rechtsgrundlagen werden vermittelt. Die Vorgehensweise zur Gestaltung einer Elektrosicherheits-organisation wird eingehend behandelt und Umsetzungsschritte einer kongruenten Delegation aufgezeigt. Es werden Ansätze für ein prozessual aufgebautes, unternehmensweites und vor allem rechtsicheres Managementsystem der Elektrosicherheit vermittelt.

Voraussetzungen/geeignet für:

Unternehmer, Geschäftsführer, Führungskräfte mit Betreiber-/Organisationsverantwortung im Bereich Elektrotechnik, Verantwortliche Elektrofachkräfte, Fachkräfte Arbeitssicherheit.

Ziele:

Sie erlangen fundierte Kenntnisse über rechtliche Fragen sowie über die Fachverantwortung einer VEFK, Strukturierung eine Prüforganisation im Unternehmen, Haftungsfragen, Risikominderung, Versicherungsfragen und wie Fachverantwortung aus der Sicht des Geschäftsführers umgesetzt wird.

Inhalte

Kursinhalte:

Verantwortung des Unternehmers:

  • Rechtliche Grundlagen (BetrSichV, BGB, StGB, DGUV3, DIN VDE 0100-10, DIN VDE 0105-100; 2015-10 TRBS 1201, TRBS 1203, Bergverordnungen der Länder, Elektrobergver­ordnungen)
  • Verantwortung und Pflichten des Betreibers elektrischer Anlagen und Betriebsmittel
  • Organisation und Organisationsverschulden

Organisation der elektrotechnischen Sicherheit

  • Unternehmensorganisation
  • notwendige Qualifikation und Verantwortung der in der Elektrotechnik tätigen Personen
  • Anlagenbetreiber, Anlagenverantwortlicher – juristische Bedeutung
  • Fachverantwortung für die elektrotechnische Sicherheit
  • Organisation der elektrotechnischen Fachverantwortung
  • Rechtssichere Übertragung von Unternehmerpflichten

Managementsystem Elektrosicherheit

  • Gesamtverantwortung des Unternehmers
  • Grundsätze, Ziele, Prozesse und Organisation des Elektrosicherheitsmanagements
  • Prozessorientierung
  • Aufbau- und Ablauforganisation

Gefährdungsbeurteilung

  • Einführung, Rechtsgrundlagen
  • Prozess der Gefährdungsbeurteilung
  • Betriebsanweisungen, Gefährdungsbeurteilung und sicherheitstechnische Bewertung

Buchung

C2

Die verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) - Grundausbildung

Allgemeine Daten

Veranstaltungsort
Abschluss
  • Bildungspass
  • Zertifikat
Dauer
16 UE
Maximale Teilnehmeranzahl
12
Termine I/2020
  • auf Anfrage
Termine II/2020
  • auf Anfrage
Termine III/2020
  • bis

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner / Inhalte

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner

Beschreibung:

Die berufene VEFK verantwortet alle fachlichen Prozesse der Elektrotechnik eines Unternehmens im berufenen Aufgabenbereich. Hierzu ist ein umfassendes Wissen über die gesetzlichen und fachlichen Rahmenbedingungen erforderlich.

Voraussetzungen/geeignet für:

elektrotechnisches Führungspersonal, Elektrofachkräfte, Meister, Ingenieure, Bachelor, Master, aus Industrie, Handwerk, Energieversorgungsunternehmen

Ziele:

Sie erlangen fundierte Kenntnisse über rechtliche Fragen sowie über die Fachverantwortung einer VEFK, Strukturierung einer rechtssicheren Prüforganisation im Unternehmen, Haftungsfragen, Risikominderung, Versicherungsfragen und wie die Fachverantwortung aus der Sicht der VEFK umgesetzt wird.

Inhalte

Kursinhalte:
  • gesetzliche und normative Grundlagen (z.B. BetrSichV 2015, DIN VDE 0105-100:10-2015, DIN VDE 0105-100:10-2015, DGUV V3)
  • Bedeutung der Personalauswahl bei der Beauftragung von Tätigkeiten
  • rechtssichere Organisation und Dokumentation des betrieblichen Prüfwesens
  • Haftung der VEFK bei Beauftragung von Fremdfirmen, Leiharbeitern oder eigenen Mit­arbeitern
  • Berechtigung der Beauftragung für Arbeiten unter Spannung
  • Unterweisung und Belehrung von Mitarbeitern
  • Form und Inhalt der Bestellung sowie der Personalauswahl der VEFK und EFK bzw. EfkffT
  • Bedeutung und Realisierung des Fachkundeerhaltes aller Verantwortungs- und Ausführungs­ebenen
  • Erörterung von Praxisfragen, Diskussion

Buchung

C3

Die verantwortliche Elektrofachkraft (VEFK) - wiederkehrender Fachkundeerhalt
Erfahrungsaustausch, neue normative und gesetzliche Vorgaben

Allgemeine Daten

Veranstaltungsort
Abschluss
  • Bildungspass
  • Zertifikat
Dauer
8 UE
Maximale Teilnehmeranzahl
12
Termine I/2020
  • auf Anfrage
Termine II/2020
  • auf Anfrage
Termine III/2020

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner / Inhalte

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner

Beschreibung:

Die bestellte VEFK verantwortet alle fachlichen Prozesse der Elektrotechnik eines Unternehmens im berufenen Aufgabenbereich. Hierzu ist ein umfassendes Wissen über die gesetzlichen und fachlichen Rahmenbedingungen erforderlich.

Voraussetzungen/geeignet für:

bereits bestellte VEFK, Anwärter

Ziele:

Kenntnisauffrischungen, Vermittlung von Neuerungen, Erhalt der fachlichen Befähigung.

Inhalte

Kursinhalte:
  • gesetzliche Grundlagen
  • Auswirkungen der BetrSichV 01.06.2015 auf die Tätigkeit der VEFK
  • Neuerungen der DIN VDE 0105-100 hinsichtlich befähigter Person
  • Stellung der DGUV V3 zur BetrSichV und DIN VDE 0105-100
  • Bedeutung der Personalauswahl bei der Beauftragung von Tätigkeiten
  • Aufbau einer rechtssicheren Prüfstruktur
  • Umgang mit Fremdfirmen
  • Qualifizierung von Mitarbeitern
  • Prüfanforderungen für Geräte und Anlagen
  • Erörterung von Praxisfragen, Diskussion

Buchung

C4

"Sichere Organisation Fachbereich Elektrotechnik in Ihrem Betrieb"
Unternehmensberatung

Allgemeine Daten

Veranstaltungsort
Abschluss
Dauer
Maximale Teilnehmeranzahl
-
Termine I/2020
  • auf Anfrage
Termine II/2020
  • auf Anfrage
Termine III/2020
  • auf Anfrage

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner / Inhalte

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner

Beschreibung:

In dem Fachseminar wird aufgezeigt, welche Verantwortung und Verpflichtungen Unternehmer und Führungskräfte als Betreiber elektrotechnischer Anlagen wahrzunehmen haben. Begleitende Rechtsgrundlagen werden vermittelt. Die Vorgehensweise zur Gestaltung einer Elektrosicherheitsorganisation wird eingehend behandelt und Umsetzungsschritte einer kongruenten Delegation aufgezeigt. 

Voraussetzungen/geeignet für:

elektrotechnisches Führungspersonal, Elektrofachkräfte, Meister, Ingenieure, Bachelor, Master, aus Industrie, Handwerk, Energieversorgungsunternehmen

Ziele:

Sie erlangen fundierte Kenntnisse über rechtliche Fragen sowie über die Fachverantwortung einer VEFK, Strukturierung einer rechtssicheren Prüforganisation im Unternehmen, Haftungsfragen, Risikominderung, Versicherungsfragen und wie die Fachverantwortung aus der Sicht der VEFK umgesetzt wird.

Inhalte

Kursinhalte:

Wir unterstützen Unternehmen jeder Größe bei der Planung und Einrichtung von einer unter­nehmensspezifischen Struktur und der gerichtssicheren Organisation des elektrotechnischen Betriebsteils. Dies umfasst im Wesentlichen folgende Prozess-Schritte:

  • Aufnahme der Bestandssituation
  • Erarbeiten einer unternehmensspezifischen und rechtssicheren Soll-Situation mit allen rele­vanten Aspekten und Schnittstellen
  • Identifizieren des Schulungsbedarfs und Empfehlung durchzuführender Qualifizierungsmaßnahmen mit den potentiellen Funktionsträgern
  • Unterstützen bei der Auswahl der künftigen verantwortlichen Elektrofachkräfte unter fach­lichen, persönlichen und unternehmenshierarchischen Aspekten
  • Erarbeiten und Umsetzen von individuellen und rechtssicheren Bestellprozeduren, Prozess- und Arbeitsanweisungen etc.
  • Begleitung im Veränderungsprozess in Abstimmung mit den Prozessbeteiligten wie beispiels­weise Geschäftsführung oder Betriebsrat sowie bei der Feinjustierung des Konzepts

Buchung

C5

Praxisfragen für Bauleiter - Baustellenmanagement

Allgemeine Daten

Veranstaltungsort
Abschluss
  • Bildungspass
  • Zertifikat
Dauer
8 UE
Maximale Teilnehmeranzahl
10
Termine I/2020
  • auf Anfrage
Termine II/2020
  • auf Anfrage
Termine III/2020

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner / Inhalte

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner

Beschreibung:

In diesem Seminar erhalten sie einen Überblick über die Rechte und Pflichten des Bauleiters sowie der geschuldeten Baunebenleistungen bei einem Projekt bzw. Bauvorhaben. Es werden verschiedene Vertragsbedingungen betrachtet sowie deren Umsetzung in der täglichen Bauleiterpraxis und die Leitung einer Baustelle nach VOB bzw. BGB. Praxisfragen werden umfassend beantwortet.

Voraussetzungen/geeignet für:

Bauleiter, Ingenieur, Meister, Elektrofachkräfte

Ziele:

Diese Schulung soll Ihnen helfen die geschuldeten Leistungen entsprechend den Vertragsbedingungen und dem Leistungsverzeichnis einzuschätzen.

Inhalte

Kursinhalte:
  • Aufgaben des Fachbauleiters 
  • BGB und VOB/B - Welche vertraglichen Regelungen sind wichtig? 
  • Management von Störungen: Fristen, Termine, Soll und Abnahme 
  • Anforderungen an den Bautagesbericht und die korrekte Dokumentation 
  • Geschuldete Unterlagen vor und während der Bauphase sowie zur Abnahme 
  • Geschuldete Leistungen aus einem Leistungsverzeichnis erkennen 
  • Rechtswirksamkeit und Bedeutung von Statusmitteilungen (Behinderungsanzeigen, Bedenkenanmeldung)
  • Umfang und Qualität von Prüfprotokolle und Revisionsunterlagen 
  • Ausgewählte Dokumente zur Beauftragung zu Arbeiten an elektrischen Anlagen
  • Erfahrungsaustausch und Diskussion

Buchung

C6

Fachbauleiter Elektrotechnik

Allgemeine Daten

Veranstaltungsort
Abschluss
  • Bildungspass
  • Prüfung
Dauer
146 UE
Maximale Teilnehmeranzahl
12
Termine I/2020
  • auf Anfrage
Termine II/2020
  • auf Anfrage
Termine III/2020
  • auf Anfrage

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner / Inhalte

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner

Beschreibung

Jede Baustelle erfordert eine verantwortliche Person, von der erwartet wird, dass Sie das Unternehmen repräsentiert und Projekte dem Kundenwunsch entsprechend durchführt. Der bauleitende Fachmonteur muss als Verantwortlicher vor Ort Projekte abwickeln können. Er ist für die Arbeitsvorbereitung verantwortlich und muss Berichte und Aufmaße erstellen. Des Weiteren muss er in der Lage sein, sein Team zu führen und sicher zu unterweisen. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, sind persönliche und technische Fähigkeiten notwendig. Neben der technischen Fachkunde, kalkulatorischen Ausbildung, sind die rechtlichen Grundlagen und Vorschriften (TAB, DGUV, VOB, DIN, VDE usw.) eine sehr wichtige Säule der Ausbildung. Das Wissen, wie man Mitarbeiter richtig motiviert, zwischenmenschliche Probleme entschärft und unter enormen Zeitdruck trotzdem eine hohe Qualität liefert, sind die Themen, welche oftmals über den erfolgreichen Abschluss eines Projektes entscheiden.

Voraussetzungen/geeignet für:

Elektrofachkraft

Ziele

Ziel des Seminares ist, dass die Teilnehmer ein Projekt bzw. eine Baustelle strukturiert abwickeln. Was sind die grundlegenden „Fäden“, die ich in der Hand halte, um ein Projekt/Baustelle abzuwickeln? Wie führe ich mein Personal?

Inhalte

Kursinhalte

Komplex 1 – Rechtliche Grundlagen (40 h)

  • Grundlagen VOB, BGB, Betriebssicherheitsverordnung, DGUV-Vorschriften
  • Lesen von Leistungsverzeichnissen und technischen bzw. vertraglichen Vorbemerkungen
  • Strategische Planung von Bauabläufen, Bauablaufplan vs. Zahlungsplan
  • Pflichten des Bauleiters während der Bauausführung
  • Bauabnahme – Auswirkungen auf das Risiko des Unterganges der Leistung, Gewährleistungsübergang, verdeckte Mängel
  • Mangelhaftigkeit trotz Normenkonformität und Mangelfreiheit trotz Nichteinhaltung von technischen Normen

Komplex 2 – Organisatorische Grundlagen (24 h)

  • Stellung des Bauleiters im vertraglichen Verhältnis
  • Führen von Gesprächen mit Auftraggebern, Architekten, Bauherren – Änderungen des ursprünglichen Bauvertrages
  • Aufgaben und Verantwortlichkeiten eines Bauleiters auf der Baustelle – der Weg vom Monteur zum Bauleiter
  • Mitarbeiterführung – Führungsmethodik, Delegieren von Aufgaben, Zeitmanagement
  • Praktische Organisationshilfen – „der fliegende Ordner“
  • Auftragsmanagement   C6 – Fachbauleiter Elektrotechnik (2/2)

Komplex 3 – Fachtheoretischer Teil (64 h)

  • Aktualisierung Normenkunde für Elektrofachkräfte
  • AuS - Grundausbildung sowie AuS sicher Anweisen mit separater schriftlicher Prüfung
  • Grundlagen baulicher Brandschutz in der Elektrotechnik
  • Grundlagen Explosionsschutz
  • Grundlagen Blitz- und Überspannungsschutz

Komplex 4 – Fachpraktischer Teil (30 h)

  • Messpraktikum: Ortsfeste Elektroanlagen (DIN VDE 0100-600, DIN VDE 0105-100)
  • Praktische Durchführung von Messungen am Netzsimulator mit mehreren Messreihen, Bewertung der Messergebnisse, Erkennen von Messfehlern, Dimensionierung der vorgelagerten max. Überstromschutzeinrichtungen und RCD`s
  • Messungen an Maschinen nach EN 60204-1
  • Kurzüberblick zu Oberschwingungen und Neutralleiterüberlastungen,
  • Demonstrationspraktikum zur Entstehung von Oberwellen

Prüfung

  • Schriftliche Prüfung Komplex 1 - 3
  • Fachgespräch, Verteidigung
  • Praktische Prüfung

Dozenten

  • Fachanwälte Baurecht sowie Sachverständige

Buchung

C7

Maschinenrichtlinie 2006/42/EG

Allgemeine Daten

Veranstaltungsort
Abschluss
  • Bildungspass
  • Zertifikat
Dauer
16 UE
Maximale Teilnehmeranzahl
12
Termine I/2020
  • auf Anfrage
Termine II/2020
  • auf Anfrage
Termine III/2020
  • auf Anfrage

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner / Inhalte

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner

Beschreibung

Maschinenrichtlinie 2006/42/EG

Voraussetzungen/geeignet für:

verantwortliche Elektrofachkräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Instandhalter, Führungspersonal Technik, Entwickler, Konstrukteure, zur Prüfung befähigte Personen, technische Leiter, Projektleiter

Ziele

In diesem Seminar informieren wir Sie über die praxisnahe Umsetzung der Forderungen aus der EU- Maschinenrichtlinie (MRL) und deren Verpflichtung aus der nationalen Umsetzung (9. Verordnung zum ProdSG -Maschinenverordnung).

Inhalte

Kursinhalte

Grundlagen und Begriffe

  • europäischer Rechtsrahmen
  • Begriff „Maschine“, Gesamtmaschine, erweiterter „Maschine“
  • Begriff, unvollständige Maschine, Begriff „Hersteller“ & Co. und „Inverkehrbringen“

Betreiben und Benutzen von Maschinen und Anlagen

  • dualer gesetzlicher Ansatz, Betriebssicherheitsverordnung
  • Pflichten des Betreibers, Gefährdungsbeurteilung, wesentliche Änderung
  • Rechtsfolgen falschen Handelns

Planung und Dokumentation

  • Dokumentation neuer Maschinen und von Umbauten (Überblick)
  • wesentliche Anforderungen - harmonisierte Normen, Normenrecherche
  • Risikobeurteilung
  • Benutzerhinweise
  • Montageanleitung für unvollständige Maschinen
  • Betriebsanweisung/Eigen-Betriebsanleitung/Änderungen

Kauf und Verantwortungsübergang

  • Wareneingangsprüfung, Inbetriebsetzung
  • Konformitätsverfahren und Erklärungen, Kennzeichnung einer Maschine/Anlage

Prüfungen an Maschinen und Anlagen

  • Netzformen
  • normative Vorgaben für elektrische Anlagen und Maschinen (Basisnormen)
  • Schutzmaßnahmen gegen direktes Berühren und bei indirektem Berühren
  • Messverfahren an Maschinen und Ausrüstungen, rechtssichere Dokumentation
  • Kurzüberblick Messpraktikum A4 nach EN 60204-1

Buchung

C8

Arbeiten mit Servicepartnern, Fachbereich Elektrotechnik

Allgemeine Daten

Veranstaltungsort
Abschluss
  • Bildungspass
  • Zertifikat
Dauer
8 UE
Maximale Teilnehmeranzahl
12
Termine I/2020
  • auf Anfrage
Termine II/2020
  • auf Anfrage
Termine III/2020

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner / Inhalte

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner

Beschreibung

Die Beauftragung von Fremdfirmen zur Ausübung von Spezialarbeiten und zeitnaher Ausführung der zu tätigen Arbeiten ist selbstverständlich. Damit aber nicht eine Firma zur Gefahr für die andere wird, müssen die Tätigkeiten der Fremdfirmen abgestimmt und koordiniert werden.

Dazu hat der Gesetzgeber die Rolle des Fremdfirmenkoordinators klar definiert. In der DGUV Vorschrift 1 §2 „Pflichten des Unternehmers“ wird somit klar definiert, dass ein „Aufsichtsführender mit Weisungsbefugnis“ zu bestellen ist. In der Praxis wird dieser Koordinator in der Regel vom Auftraggeber bestellt und dem Fremdunternehmer bekannt gegeben. Das Seminar beinhaltet alle rechtlich relevanten Punkte, um als „Fremdfirmenkoordinator“ bestellt werden zu können und gibt Ihnen Hilfestellung in der Koordination zwischen allen beteiligten Firmen.

Voraussetzungen/geeignet für:

verantwortliche Elektrofachkräfte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Instandhalter, Führungspersonal Technik, Entwickler, Konstrukteure, zur Prüfung befähigte Personen, technische Leiter, Projektleiter

Ziele

Es werden Kenntnisse der gesetzlichen Grundlagen vermittelt. Sie lernen vertragliche Regelungen kennen, die Sie absichern. Ihnen werden Hilfsmittel an die Hand gegeben, um ein betriebliches Fremdfirmenmanagement aufzubauen. Sie lernen die Grundzüge der rechtssicheren Dokumentation kennen. Das Seminar geht auf die im Fremdfirmeneinsatz zu beachtenden Bereiche der Organisation und der Dokumentation ein.

Inhalte

Kursinhalte

Fremdfirmeneinsatz in der Praxis 

  • Rechtliche Grundlagen 
  • Vertragliche Regelungen zur Haftungsbegrenzung 
  • Fremdfirmenmanagement und Mindestanforderungen an Fremdfirmen 
  • Sonderfälle Leiharbeit und Subunternehmer 

Organisationspflichten / Organisationsverschulden beim Fremdfirmeneinsatz 

  • Haftungsgrundlagen 
  • Haftungsvermeidung 
  • Sichere Delegation von Betreiberpflichten 

Gerichtsfeste Dokumentation 

  • Was, Warum und Wie ist zu dokumentieren? 
  • Problemkreis Elektronische Dokumentation 
  • Bezug des Dokuments zum Gerichtsverfahren/Beweismittel

Buchung

C9

Gefährdungsbeurteilung gemäß BetrSichV und Arbeitsschutzgesetz

Allgemeine Daten

Veranstaltungsort
Abschluss
  • Bildungspass
  • Zertifikat
Dauer
8 UE
Maximale Teilnehmeranzahl
12
Termine I/2020
  • auf Anfrage
Termine II/2020
  • auf Anfrage
Termine III/2020

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner / Inhalte

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner

Beschreibung

Die Gefährdungsbeurteilung nach § 3 Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ist die Grundlage für das sichere Arbeiten mit Arbeits- und Betriebsmitteln sowie komplexen Anlagen in jedem Unternehmen. Neben der Ermittlung der Gefährdungen, fordert die BetrSichV auch die Festlegung der Prüfzyklen für die eingesetzten Arbeits- und Betriebsmittel. Die Neufassung der BetrSichV gilt seit 01.06.2015 u. a. auch für überwachungsbedürftige Anlagen. Das Schutzkonzept, umfasst auch Nachrüstmaßnahmen. Die Beurteilung zum Explosionsschutz erfolgt nunmehr allein nach der GefStoffV. Wie man die Gefährdungsbeurteilung nach den neuesten Vorgaben aus BetrSichV, ArbStättV und GefStoffV problemlos erstellt und anpasst, vermittelt den Teilnehmern das Praxisseminar Gefährdungsbeurteilung einfach und schnell.

Voraussetzungen/geeignet für:

verantwortliche technische Führungskräfte, Führungspersonal aus Fertigung, Produktion und Logistik

Ziele

Die Teilnehmer wird das Wissen und die Methodenkompetenz vermittelt, um Gefährdungsbeurteilungen und Prüfpflichten nach der BetrSichV rechtssicher zu erstellen, festzulegen und in die betriebliche Praxis zu integrieren. Ihnen wird im Seminar die rechtssichere Umsetzung der BetrSichV nahegebracht. Im Einzelnen vermittelt das Seminar die Erstellung „aller" Gefährdungsbeurteilungen nach der BetrSichV, die Festlegung der notwendigen Prüfzyklen und den Zusammenhang zum Arbeitsschutzgesetz. Dabei werden alle Inhalte und Ergebnisse praxisbezogen und selbstständig erarbeitet.

Inhalte

Kursinhalte

Teil I: Aktuelle Grundlagen der Gefährdungsbeurteilung 

  • Rechtsgrundlagen (§§ 5, 6 Arbeitsschutzgesetz, § 3 BetrSichV, § 3 DGUV Vorschrift 1, TRBS) 
  • Verantwortung und Haftung 
  • Voraussetzungen für die Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung 
  • Vorteile einer strukturierten Gefährdungsbeurteilung für das Unternehmen 
  • Handlungsschritte bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung

Teil II: Praktische Umsetzung einer rechtssicheren Gefährdungsbeurteilung: 

  • Erfassen der Arbeitsbereiche und Tätigkeiten 
  • Ermitteln der Gefährdungen 
  • Beurteilen der ermittelten Gefährdungen 
  • Festlegen der erforderlichen Maßnahmen 
  • Durchführen der Maßnahmen 
  • Wirksamkeitskontrolle
  • Fortschreiben der Gefährdungsbeurteilung

Die Teilnehmer erhalten zusätzlich praktische Vorlagen zur Erstellung und Dokumentation ihrer Gefährdungsbeurteilung.

Buchung

C10

Sicheres Betreiben elektrischer Anlagen nach DIN VDE 0105-100
Aufgaben und Pflichten des Anlagen- und Arbeitsverantwortlichen

Allgemeine Daten

Veranstaltungsort
Abschluss
  • Bildungspass
  • Zertifikat
Dauer
8 UE
Maximale Teilnehmeranzahl
12
Termine I/2020
  • auf Anfrage
Termine II/2020
  • auf Anfrage
Termine III/2020

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner / Inhalte

Beschreibung / Mindestvorraussetzungen / Nutzen / Ansprechpartner

Beschreibung

Sie erhalten einen umfassenden Überblick wichtiger Norminhalte der DIN VDE 0105-100 mit vielen Praxistipps. Erfahrene Referenten informieren Sie über Ihre Verantwortung in Bezug auf den sicheren Betrieb elektrischer Anlagen. Eine besondere Rolle haben Arbeits- und Anlagenverantwortliche. Die DIN VDE 0105-100 legt Anforderungen fest, um elektrische Anlagen in einem sicheren Zustand zu erhalten und gefahrlos zu betreiben. Sie ist die relevante Norm für alle Betreiber und Nutzer elektrischer Anlagen. Die Umsetzung der DIN VDE 0105-100 hilft Ihnen als Betreiber elektrischer Anlagen, Ihren gesetzlichen Verpflichtungen zum Schutz von Personen und Sachwerten nachzukommen.

Voraussetzungen/geeignet für:

Elektrofachkräfte, die für Betrieb, Wartung und Instandhaltung elektrischer Anlagen verantwortlich sind; verantwortliche Elektrofachkräfte, Leiter Elektrotechnik

Ziele

Sie erhalten einen umfangreichen Überblick über die Rechte und Pflichten der in der Elektrotechnik tätigen Personen für die jeweilige Funktionsebene.

Inhalte

Kursinhalte

  • Inhalte der DIN VDE 0105-100 
  • Neuerungen in der DIN VDE 0105-100 
  • Arbeits- und Anlagenverantwortlicher
  • Anforderungen aus der Betriebssicherheitsverordnung an den Betrieb elektrischer Anlagen 
  • Relevante technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) 
  • Die Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 3 
  • Prüfungen an elektrischen Anlagen und elektrischen Betriebsmitteln 
  • Umgang mit elektrischen Altanlagen 
  • Diskussion und Klärung offener Fragen

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